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Neptun errudert 5 Medaillen auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften

Nach einem sehr schwierigen Jahr für den Rudersport, welches durch viele Absagen geprägt war, waren die Sportler zunächst froh, dass endlich wieder eine Regatta stattfinden konnte. Mit entsprechender Vorfreude machten sich deshalb zehn Sportler des Neptuns auf den Weg nach Essen, von ihnen sollten später sieben mit mindestens einer Medaille wieder zurück kehren!

Erfolgreicher U23 Bereich

Nachdem die U23-WM dieses Jahr sehr früh stattfindet, wurde die Nominierung schon bei der Regatta in Ratzeburg ausgefahren. Somit waren sowohl Antonia Wuerich, also auch Jasper Angl schon sicher nominiert und sind in Essen mit ihren gesetzten Auswahlbooten an den Start gegangen. Für Jasper hieß das erneut, dass er als Schlagmann des U23 Deutschland Achters unterwegs war. Nach einem ungefährdeten Sieg im Bahnverteilungsrennen, wollte die Mannschaft im Finale vom ersten Schlag an zeigen, dass ihre Nominierung gerechtfertigt war und ließ die Konkurrenz schon auf den ersten Metern hinter sich. Am Ende der 2000 Meter langen Strecke konnte der Achter um Jasper somit einem ungefährdeten Sieg mit mehreren Längen Vorsprung entgegen rudern und sich verdient zum neuen Deutschen Meister küren lassen.

Auch für Antonia Wuerich ging es im leichten Doppelvierer zunächst nur um die Bahnverteilung. Sie konnte das Rennen mit ihrer Renngemeinschaft aus Ulm, Koblenz und Ludwigshafen für sich entscheiden und war bestrebt diese Leistung auch im Finale zu zeigen. Nach leichten Startschwierigkeiten kam der Vierer dann auch immer besser in Tritt und konnte die zunächst enteilten Gegnerinnen ein- und schlussendlich überholen. Somit war der zweite Meistertitel für den Neptun errudert. Außerdem war Antonia noch mit ihrer Partnerin aus Koblenz im leichten Doppelzweier am Start. Hier ging es ebenfalls über ein Bahnverteilungsrennen direkt ins A-Finale. In diesem musste sich Antonia schlussendlich nur dem nominierten WM-Boot geschlagen geben und sorgte mit Silber für die dritte Medaille für den Neptun.

Ebenfalls im U23 Bereich an den Start gegangen ist Salome Horrer. Sie stellt sich wie Antonia im leichten Doppelvierer der Konkurrenz, aber hatte im A-Finale mit ihrer neu gebildeten Mannschaft aus Ulm, Saarbrücken und Kaufering das Nachsehen und kam nicht über einen sechsten Platz hinaus. Außerdem war Salome noch im leichten Einer am Start. Hier konnte sie sich über Vorlauf und Hoffnungslauf für das B-Finale qualifizieren, in welchem sie den zweiten Platz und damit Gesamtrang acht erreichen konnte. Auch das ist eine beachtliche Leistung für ihr erstes Jahr im U23 Bereich.

Zwei Mal Bronze für die Junioren

Neben den Senioren, waren auch die Junioren in Essen erfolgreich und konnten zwei Mal Edelmetall aus dem Baldeneysee fischen.

Den Anfang machte dabei Paul Maissenhälter im leichten Doppelzweier der A-Junioren. Über einen Sieg im Vorlauf und Platz zwei im Halbfinale qualifizierte er sich mit seinem Esslinger Partner für das A-Finale. Hier war das führende Boot schnell enteilt, aber auf den weitern Plätzen entwickelte sich ein enger Bord an Bord Kampf um die verbleibenden Medaillen. Paul und sein Partner konnten ihren Bugball schlussendlich als Dritter über die Linie schieben und somit Bronze gewinnen. Zudem war Paul auch noch im leichten Einer unterwegs. Auch hier qualifizierte er sich über einen Vorlaufsieg und Platz zwei im Halbfinale für das A-Finale. Hier fehlten nach einem langen Wettkampfwochenende mit vielen Rennen aber etwas die Körner, trotzdem sicherte sich Paul eine Top sechs Platzierung in Deutschland.

Neben Paul war im A-Junioren Bereich auch Sven Hundsdörfer dabei. Er ging in einer Renngemeinschaft mit Ulm, Nürtingen und Ludwigshafen im leichten Doppelvierer an den Start. Für die im Vorfeld ungeübte Mannschaft ging es über das Bahnverteilungsrennen direkt ins A-Finale, in dem man aber aufgrund einiger Bojen Kollisionen früh den Kontakt zur Spitze verlor und schlussendlich als sechster die Ziellinie überquerte.

Bei den B-Junioren war dieses Jahr im schweren Doppelvierer ein fast komplettes Vereinsboot für den Neptun am Start. Die Crew um Maximilian Göthel, Dean Hengst, Lukas Röhl und Steuerfrau Annina Hashagen wurde lediglich durch einen Heidelberger vervollständigt und konnte sich nach Platz vier bei der Regatta in Hamburg berechtigte Chancen auf eine Top Platzierung bei der Meisterschaft machen. Auch für die fünf ging es über einen Sieg im Vorlauf und Platz zwei im Halbfinale in das A-Finale. Hier zeigt die Mannschaft erneut ein sehr starkes Rennen und konnte auf den letzten 500 Metern das auf Rang drei liegende Berliner Boot abfangen und sich somit bei der Siegerehrung die verdiente Bronze Medaille abholen.

Zu guter Letzt ging Emilie Schaufler für den Neptun im leichten Doppelvierer der B-Juniorinnen an den Start. Sie konnte sich mit ihrer Mannschaft aus Mannheim, Ulm und Stuttgart ebenfalls über das Bahnverteilungsrennen direkt für das A-Finale qualifizieren. Hier fehlte der jungen Mannschaft noch etwas die Erfahrung, um die Medaillenplätze anzugreifen, jedoch können die Sportlerinnen auch mit der erreichten Top fünf Platzierung zufrieden sein.

Für die internationalen Starter Jasper und Antonia geht es nun in die Endphase der Vorbereitung auf die U23-WM, welche nächste Woche im tschechischen Račice stattfinden wird. Der Rest der Rennmannschaft bereitet sich nun auf die Landesmeisterschaften Ende Juli in Breisach vor, um auch dort den Neptun erfolgreich vertreten zu können.

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